Gedenken ohne Plastik

Geschrieben von .Redaktion.

allerheiligenBild von Goran Horvat auf PixabayNachhaltige Grabgestaltung nützt der Natur, vermeidet Abfall und spart Rohstoffe und Geld

Wenn Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag im November zum Gedenken an Verstorbene einladen, werden vielerorts Gräber gepflegt und neu geschmückt. Dabei lohnt es sich, auf Nachhaltigkeit zu achten. „Nachhaltige Grabgestaltung bedeutet, langlebige Materialien zu wählen, saisonale Pflanzen zu setzen und bei Gestecken auf verrottbare Naturmaterialien zu achten“, erklärt Philip Heldt, Experte für Umwelt und Ressourcenschutz der Verbraucherzentrale NRW. Mit einigen bewussten Entscheidungen lassen sich Ressourcen schonen, Abfall vermeiden und zugleich Kosten sparen.

Torffrei pflanzen und heimische Gewächse wählen

Wer ein Grab neu bepflanzt, greift am besten zu torffreier Erde und einheimischen Pflanzen aus regionalem Anbau. Bei der Auswahl von Blumen- und Graberde empfiehlt sich ein Blick auf die Verpackung: Dort muss „ohne Torf“ oder „torffrei“ stehen. Als „Bio-Blumenerde“ oder „torfreduziert“ bezeichnete Produkte können noch erhebliche Anteile an Torf enthalten. Herbstastern, Heide, Chrysanthemen und Hornveilchen sorgen in der dunklen Jahreszeit für Farbe. Mehrjährige Kräuter und frostbeständige Stauden sind besonders pflegeleicht, sparen auf Dauer Geld und bieten Insekten Nahrung.

Deko aus Naturmaterialien bevorzugen

Viele handelsübliche Grabgestecke enthalten Kunststoffelemente, Styroporunterlagen oder Befestigungen aus Plastik und Metall. Auch vollständig aus Kunststoff gefertigte Dekorationen sind problematisch, da sie Abfall verursachen und die Entsorgung erschweren. Besser sind Gestecke und Grabschalen aus natürlichen, verrottbaren Materialien. Tannengrün, Zapfen, Zweige und Moos lassen sich beispielsweise mit blühenden Christrosen kombinieren. Solche Arrangements sind winterlich dekorativ und können im Frühjahr, sofern sie frei von nicht kompostierbaren Bestandteilen sind, über die Biotonne entsorgt werden.

Natürlich beleuchten

Wiederverwendbare Grablichter aus Metall oder Glas, in denen natürliche Kerzen brennen, sind eine umweltfreundliche Alternative zu Einwegprodukten. Sie sind in der Anschaffung zwar häufig teurer, können aber über längere Zeit genutzt werden. Wer herkömmliche Grablichter mit Kunststoffhülle verwendet, sollte die Hülle nach dem Abbrennen mitnehmen und über die Wertstofftonne oder den Gelben Sack ins Recycling geben. Batteriebetriebene LED-Lichter und Solarleuchten leuchten zwar lange, benötigen jedoch Ressourcen bei der Herstellung und müssen am Ende ihrer Lebensdauer als Elektroschrott entsorgt werden.

Grabschmuck sicher befestigen

Wind und Frost können Laternen, Vasen und Schalen umwerfen. Deshalb sollten sie standsicher aufgestellt und bei Bedarf befestigt werden. Wertvoller Grabschmuck aus Kupfer, Bronze oder anderen Buntmetallen kann zudem Diebe anlocken. Eine Grabstättenversicherung kann bei Diebstahl, Vandalismus oder Sturmschäden vor finanziellen Verlusten schützen. Sie lohnt sich allerdings meist nur bei besonders wertvoller Grabausstattung.

Öffentliche Nachtwächterführungen durch die Halterner Altstadt

Geschrieben von .Redaktion.

nachtwaechterfuehrungFoto: Stadt Haltern am SeeWenn es in der Halterner Altstadt langsam dunkel wird, beginnt die Zeit der Nachtwächter. Bei den öffentlichen Nachtwächterführungen lädt die Tourist-Information dazu ein, die historische Altstadt einmal aus einer besonderen Perspektive zu erleben. Früher besaß der Nachtwächter einen wichtigen Status und seine Aufgabe bestand nicht nur im Anzünden der Straßenlaternen. Lustige Anekdoten und Geschichten sowie die nächtliche Atmosphäre prägen diesen Themenstadtrundgang. Im Schein der Laternen geht es durch die abendlichen Gassen und Winkel der Altstadt. Dabei erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die Geschichte Halterns und die frühere Bedeutung des Nachtwächters. 

Die öffentlichen Nachtwächterführungen finden an folgenden Terminen statt:
Samstag, 24. Oktober, um 18:30 Uhr
Samstag, 7. November, um 18:00 Uhr
Freitag, 13. November, um 18:00 Uhr
Samstag, 21. November, um 18:00 Uhr
Freitag, 27. November, um 18:00 Uhr
Samstag, 5. Dezember, um 18:00 Uhr
Samstag, 12. Dezember, um 18:00 Uhr
Freitag, 18. Dezember, um 18:00 Uhr

Treffpunkt für alle Führungen ist das Alte Rathaus. Die Teilnahme kostet 9 Euro pro Person. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre nehmen kostenfrei teil. Eintrittskarten sind ab sofort in der Tourist-Information im Alten Rathaus, Markt 1, sowie online unter www.pretix.eu/Tourismus erhältlich.

Grüner Punkt oben im Smartphone-Display

Geschrieben von .Redaktion.

smartphone kleinBild von Prayad Kosasaeng auf Pixabay/bearbeitetDer kleine grüne Punkt auf dem Display ist eine wichtige Datenschutzfunktion von iPhone und Android. Er zeigt an, wenn Kamera oder Mikrofon genutzt werden – und kann im Ernstfall auf heimliche Zugriffe durch Apps aufmerksam machen. Sowohl bei iPhones (ab iOS 14) als auch bei Android-Geräten (ab Android 12) zeigt ein grüner Punkt in der Statusleiste Ihres Handys an, wenn Kamera oder Mikrofon aktiv sind (bei einigen Android-Geräten auch GPS). Damit soll sichergestellt werden, dass Nutzer jederzeit nachvollziehen können, ob sensible Funktionen bewusst oder unbemerkt laufen. Informationen von CHIP.de

Landesgartenschau mit der Senioren Union

Geschrieben von Beate Otto.

landesgartenschaugruppe grossFoto: Privat39 Mitglieder und Gäste der Senioren Union Haltern am See haben einen erlebnisreichen Tag am 20.August 2026 auf dem Gelände der Landesgartenschau in Neuss verbracht. Im Rahmen einer Führung wurde den Gästen aus Haltern das Konzept der Landesgartenschau näher gebracht. Auf besonderes Interesse sind die einzelnen Schaugärten auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn gestoßen. Aber auch die vielfältige Dahlienblüte beeindruckte sehr.

Was Neobanken leisten und wo ihre Grenzen liegen

Geschrieben von .Redaktion.

onlinbankingBild von Tumisu auf PixabayVerbraucherzentrale NRW rät, auf Extra-Kosten und Einschränkungen zu achten.
Seit gut zehn Jahren gibt es Neobanken in Deutschland. Sie locken vor allem eine junge Kundschaft an und sind in der Regel nur über eine App erreichbar. Bei reinen Neobanken gibt es meist keine Filialen, teils auch keine Kredite oder Kreditkarten. „Diese Anbieter machen viel Werbung und locken mit kostenlosen Girokonten oder Krypto-Handel“, sagt David Riechmann, Jurist und Finanzexperte der Verbraucherzentrale NRW. „Kostenfreie Angebote sind gut, aber dafür muss man ein eingeschränktes Angebot und rein digitale Strukturen in Kauf nehmen. Und bei Problemen kann es schwierig werden.“ Riechmann erklärt, was man vor der Kontoeröffnung beachten sollte.